31. 3.

Der Schmetterling

Ein aufgeweckter Schüler fragte seinen Kung-Fu-Lehrer: „Meister, wie kann ich das Glück ergreifen?“

Der Meister antwortete: „Das Glück ist wie ein schöner Schmetterling. Sobald du ihn jagen und fangen möchtest, entwischt er dir. Wenn du dich aber hinsetzt und wartest, dann lässt er sich auf deiner Schulter nieder“

Der Schüler antwortete enttäuscht: „Dann kann ich also nichts tun, um das Glück zu erlangen?“

„Doch“, erwiderte der Meister lächelnd, „du kannst versuchen, dich ruhig hinzusetzen!“

Sandy Taikyu, Kuhn Shimu aus: Das Tao der Worte – Zen-Geschichten, die das Herz und den Geist bewegen, Schirner-Verlag, mit freundlicher Genehmigung der Autorin



Welch einfache und doch unsagbar schwere Übung: ruhig hinsetzen, dass zu uns kommen kann, was uns beglückt und erfüllt. Die eigene Ohnmacht eingestehen und erfahren, dass wir darauf angewiesen sind, beschenkt zu werden. In der tosenden Machbarkeitswelt eine ganz neue Einfachheit. Aber vielleicht entscheidend.








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